Wenn der Heimcomputer alle neuen Möglichkeiten der digitalen Welt bereitstellen soll, müssen die Komponenten im PC mit der Zeit erneuert werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Grafikkarte. alaTest bietet mit vielen Testberichten Hilfe beim Kauf.
Chipsätze
Der Markt der Grafikchips wird von den Firmen Nvidia und ATI/AMD beherrscht. Anderen Unternehmen nutzen die Radeon- (ATI/AMD) oder GeForce-Prozessoren (Nvidia). Die beiden Hersteller bieten jedoch eine enorme Bandbreite an verschiedenen Chipsätzen. Zudem bieten die beiden Konkurrenten inzwischen die Möglichkeit zwei oder mehr Grafikkarten miteinander zu verbinden, um eine noch höhere Leistung zu erreichen (SLI: Nvidia und Crossfire: ATI/AMD). alaTest hilft mit vielen Textberichten die Kaufentscheidung stark zu vereinfachen, jedoch muss jede/r InteressentIn wissen, wozu er/sie die Grafikkarte nutzt.
Spiele, CAD, TV/Video, Bilder, Musik oder Textverarbeitung
Der Nutzen der Grafikkarte ist das wichtigste Kriterium beim Kauf, denn er entscheidet, was die Grafikkarte für Leistung bringen muss. Als Grundvoraussetzung für alle Anwendungsmöglichkeiten der Grafikkarte ist jedoch ein kompatibler Monitor ausschlaggebend. Der Monitor muss eine passende Schnittstelle (digital: DVI oder analog: VGA) haben und die Grafikkarte sollte bei einer der möglichst hohen Auflösungen des Bildschirms seine volle Leistung entwickeln können.
Des Weiteren muss der PC eine passende Schnittstelle frei haben. Der neuste Anschluss ist der PCI-Express. Sollte dieser am Computer oder Notebook nicht vorhanden sein, ist der AGP- dem PCI-Anschluss vorzuziehen.
Spiele und CAD- Programme
Wer mit seinem PC oder Notebook die neusten Spiele erleben möchte oder wer CAD-Programme zur Realisierung von räumlichen Objekten nutzt, benötigt eine Grafikkarte mit:
- hoher 3D-Leistungsstärke
- viel Speicher, denn je mehr Details, Daten und Bilder zwischengelagert werden müssen, (bei allen dreidimensionalen Visualisierungen) desto mehr Grafikspeicherplatz muss zur Verfügung stehen
- einer guten Kühlung durch leistungsstarke Lüfter und/oder passive Kühlkörper
- hohem Speichertakt und einer Datenbus-Breite von 256 Bit
- einer OpenGL-Schnittstelle für CAD- und Modellierungsprogramme
Wenn die stärksten Grafikkarten benötigt werden, müssen auch alle anderen Komponenten des PCs, für diese Leistung angemessen sein. So muss ein passender Steckplatz im PC-Tower frei sein, der Prozessor muss schnell genug sein, das Motherboard (Hauptplatine) muss genügend Strom liefern und der Monitor sollte möglichst eine DVI-Schnittstelle zur schnelleren Datenübermittlung bieten.
TV/Video und Bildverarbeitung
Wenn der PC oder Laptop zur Bearbeitung von Bildern und Videos dient oder der PC in Kombination mit einem Fernseher oder Beamer genutzt werden soll, sollte die Grafikkarte folgende Eigenschaften haben:
- keine 3D-Leistung, 2D ist dabei ausreichend (hier lässt sich Geld sparen)
- moderate Speicherkapazität, da Videos und Bilder nicht räumlich berechnet werden müssen
- normale Kühlung durch einen herkömmlichen Lüfter
- mittelmäßigen Speichertakt und eine Datenbus-Breite im Bereich von 64 Bit
- einen HDMI-Ausgang für HDTV-Signale, um hochauflösende Bilder und Filme per Fernsehgerät oder Beamer zu betrachten
- einen TV-Ausgang und eine „ViVo“-(Video In, Video Out) Schnittstelle
Musik, Textverarbeitung und Datenmanagement
Wenn der PC lediglich Musikprogrammen, Textverarbeitung und Datenmanagement dienen soll, ist keine besondere Grafikkarte nötig. Eine 2D-Karte mit wenig Speicher, normaler Kühlung und keinen besonderen Ausgängen ist ausreichend. Für Musikangelegenheiten und Datenmanagement sind leistungsstarke Soundkarten bzw. Festplatten wesentlich wichtiger.
Wenn die Kriterien und Anforderungen an die Grafikkarte fest stehen, kann alaTest das enorme Angebot durch seine übersichtlichen Testberichte und Vergleiche zielsicher verkleinern und einer neuen und angemessenen Grafikkarte steht nichts mehr im Weg.