Dec
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Camcorder-Kaufhilfe – bewegende und bewegte Bilder festhalten

Auch wenn Weihnachten nun schon vorbei ist, bietet die Winterzeit mit dem ersten Schnee, zugefrorenen Gewässern und Silvester viele Anlässe und Momente, die festgehalten werden wollen. Um dies zu erledigen und sich in Folge dessen an den Erinnerungen zu erfreuen, ist ein Camcorder eine optimale Investition und alaTest hat einige nützliche Informationen und Daten zur Hand, um den Kauf zu erleichtern.

 

 

Auflösung der Videos

Jeder neuartige digitale Camcorder verfügt derzeit über die Möglichkeit, in HD zu filmen, meist mit einer Auflösung von 1080p, doch ist dies nur die halbe Wahrheit. Ein guter Camcorder unterstützt eine Aufnahme von 1080/60p und das bedeutetet, dass er mit einer Auflösung von 1080p zu 60 Bildern je Sekunde filmt. Der Sensor ist für eine gute Qualität zudem auch von Bedeutung. Die beste Wahl ist hier wohl ein 1/4-Zoll Sensor, den viele gute digitale Camcorder wie der Sony HDR-TD10 und der Panasonic HDC-HS900 nutzen. In jedem Fall sollte der Sensor jedoch kleiner als 1/6-Zoll sein. Inzwischen gibt es auch 3D-fähige Camcorder, doch ist die 3D Fähigkeit nicht so bedeutend wie die anderen genanten Faktoren.

 

LCD-Display und Sucher

Da sie die primären Mittel bei der Aufnahme sind, ist die Qualität des LCD-Displays und des Bildsuchers ein wichtiges Kaufkriterium. LCD-Bildschirme variieren in der Größe, wobei große natürlich besser aussehen, dabei aber auch mehr Energie benötigen. Wenn die Langlebigkeit der Batterie wichtig ist, ist der Bildsucher eine gute Alternative. Bei Camcordern mit sehr vielen Einstellungsmöglichkeiten hingegen ist sogar ein Touchscreen-Bildschirm angebracht. Des Weiteren sollte beim Kauf eines Camcorders ohne Sucher darauf geachtet werden, dass der Bildschirm auch bei Sonneneinstrahlung oder anderen widrigen Bedingung gut nutzbar ist.

 

Zoom (optisch vs. digital)

Als generelle Regel kann gelten, dass optischer Zoom deutlich besser als digitaler Zoom ist, was jedoch nicht bedeutet, dass man nicht beide haben kann. Bei zwei digitalen Camcordern zu gleichem Preis, bei dem der eine einen digitalen, der andere einen optischen Zoom hat, ist der letztere vorzuziehen. Doch allgemein gilt beim Zoom, dass für normales Filmen ein 10x Zoom völlig ausreichend ist. Es gibt bereits Camcorder mit 50x und mehr Zoom, doch ohne Stativ ist das Filmen bei so großem Zoom-Modus nicht sehr praktikabel.

 

Bild-Stabilisator

Irgendeine Form von Stabilisator ist für einen digitalen Camcorder unabdingbar. Der optische Bild-Stabilisator (OIS) wird dabei typischerweise dem elektronischen (EIS) gegenüber bevorzugt. OIS bemerkt Ruckeln und Bewegungen auf natürlichem Wege in der Linse, während EIS versucht, die Ruckler auf elektronischem Wege direkt im Bild zu korrigieren. Dabei bemerkt die EIS-Variante jedoch einige Bewegungen nicht richtig. Dennoch ist auch diese Methode besser als gar kein Stabilisator und letztlich muss natürlich auch der Nutzer selbst versuchen, die Hand so still wie möglich zu halten.

 

Medienspeicher

Es gibt unzählige Wege für Camcorder, um die aufgenommenen Inhalte abzuspeichern. Die Bandbreite reicht von Mini-DVDs bis zu den beliebten SD-Karten. Speicher sollten allgemein möglichst wenig mechanische Komponenten enthalten oder zum Lesen benötigen. Das betrifft somit DVDs und auch Kassetten. Die meisten modernen digitalen Camcorder vertrauen deshalb auf Flash-Speicher in irgendeiner Form: Compact Flash, SD-Karten oder intern verbauter Speicher. Im Idealfall unterstützt der Camcorder SDXC-Karten, wodurch es möglich ist, SD-, SDHC- und eben SDXC-Karten (mit bis zu 128 GB Volumen derzeit) zu verwenden. Als Referenz zum benötigten Umfang des Speichers gilt der Grundsatz: Eine Stunde 1080/60p Videos benötigt je nach genutzten Optionen und Lichtverhältnissen zwischen 2GB und 6GB Speicherplatz.

 

Mit all diesen Daten im Kopf zeigt alaTest hier seine besten digitalen Camcorder:

Sony HDR-TD10 – sehr gut für 3D-Fans, bietet 1/4-Sensor und Linsen und verfügt über ein 3D-LCD-Display

Panasonic HDC-HS900 – Camcorder mit Vollausstattung und guten Aufnahmen bei fast allen Bedingungen, 3D-fähig

Canon Legria HF M41 – viel Ausstattung zu gutem Preis, gute Aufnahmen bei schlechtem Licht

Samsung HMX-Q10 – ein sehr guter Einsteiger-Camcorder mit leider nur 1080i-Aufnahmen, viele Features fehlen, aber dennoch ein solides Gerät

Panasonic HDC-SD80 – befindet sich zwischen Einsteiger- und Mittelklasse-Camcordern, ist dabei etwas teurer, aber bietet Möglichkeiten, die andere Einstiegs-Geräte nicht haben.


Chefredakteur alaTest Deutschland / Österreich / Schweiz: Jakob Eifler



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